Sonntag, 4. September 2016

Gelandet in Spanien

So schnell kann es gehen. Am Freitag habe ich meiner Schwester noch zum Abschied gewunken und jetzt bin ich schon seit zwei Tage in meiner WG, hier in Valencia.
Für mich mit großer Flugangst war der Flug überraschenderweise angenehm. Vor allem, weil ein kleines Mädchen eine Reihe vor mir, sich vor Freude über den Flug kaum auf dem Platz halten konnte. Ständig hat sie begeistert ihrer Mutter berichtete, dass die Autos da unter kleiner seien als Brunos (ich denke das ist ihr Bruder) Spielzeugautos. 



Angekommen in Valencia war ich dann erstmal alleine. Alleine mit einem viel zu schweren Koffer, allein mit der Adresse der Sprachschule. Zum Glück gibt es hier eine leicht auffindbare, sehr angenehm gekühlte Metro. Nach 30 min Fahrt und 20 min herum fragen hatte ich endlich die Sprachschule gefunden! Die Leute dort waren super lieb und haben mir freudestrahlend den Schlüssel überreicht. Greta (Italienerin und Praktikantin bei aip) hat mich zu meiner WG geführt, da sie mit meinen Mitbewohnern in einer Klasse ist. Die WG mit 8 Zimmern, ausgelegt für 12 Leute war zum Zeitpunkt meiner Ankunft nur mit Italienern und einem Engländer gefüllt. Letzterer musste aber schon am nächsten morgen abreisen. Als Nachrücker ist Francis aus Kenia eingezogen. Alles Multi-Kulti bei uns! Wenn bei der Verständigung Englisch und Spanisch nicht mehr funktionieren spricht man irgendeine Sprache und fuchtelt dabei mit Händen und Füßen um sich. :D  
Was mache ich hier so?  Naja Freitag habe ich die nähere Umgebung zu Fuß erkunden. Keine 5 Minuten entfernt liegt ein unglaublich schöner Park! 



Samstag bestand nur aus Kühlschrank auffüllen, Zimmer einrichten und die Pasta der Jungs zum Mittagessen genießen! Abends sind wir dann als WG Essen gegangen bei dem Kebab-Pizza-Tapas-Laden um die Ecke und haben anschließend die Zeit bei einem Krug Sangria ausklingen lassen! Und jetzt? Jetzt liege ich auf meinem Bett, schreibe den Artikel, aus dem Wohnzimmer kommt die Stimme des italienischen Kommentators vom Grand Prix und die Sonne brennt draußen auf den Asphalt. Ohne Scherz hier sind es 36°C. Der eigentliche Plan war ja an den Strand zu gehen, aber ich mit hellem Hauttyp und Sommersprossen wäre gnadenlos verbrannt. Selbst die anderen liegen lieber in ihrem Bett im Schatten unter dem Deckenventilator.
Nachtrag: Wir 5 sind am Abend auf einen kleinen Fußballplatz in der Nähe gegangen. Zum Glück war die Sonne schon weg und eine Art leichte Brise wehte über den Platz. Das Match gegen die einheimische Jugend haben wir allerdings haushoch verloren. :)


Morgen beginnt dann auch mein Spanisch Kurs, mal sehen wie das so wird. 

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