Diesen Dienstag ist einfach so viel schief gegangen.
Alles hat mit Kopfschmerzen beim Aufstehen angefangen. Das ist an sich ja nicht schlimm. Also stand für mich auch soweit nichts im Weg, um nach Xàtiva zu fahren. Aber bevor ich auf die Burg dort zusprechen komme ist noch einiges im Zug passiert. Seit bereits mehreren Tagen war meine linke Kontaktlinse leicht angerissen, aber weil es meine letzte war, habe ich die natürlich weiter getragen. Dann saß ich im Zug und mein Auge hat auf einmal angefangen höllisch zu brennen. Die Augentropfen haben nichts geholfen, weshalb ich die Linse herausnehmen wollte. Nach ein bisschen im Auge herum fischen und vielen seltsamen Blicken der Mitreisenden hatte ich sie dann in der Hand. Die eine Hälfte der Linse. Verdammt! Ich konnte den Rest der Linse wirklich nicht finden. Den ganzen Tag bin ich halb blind durch die Gegend gelaufen (Treppen waren dabei das schlimmste). Besonders unangenehm war, dass auch nach einer Weile so eine Art "Motion- Sickness" einsetzt, weil das Gehirn nicht damit klar kommt.
- Ich bin dann am Mittwoch noch in die Notaufnahme vom Krankenhaus, weil mein Auge Bult unterlaufen war und tierisch weh tat. Das Krankenhaus war fürchterlich. Mann kommt sich vor wie in der Massentierhaltung. Als erstes das obligatorische Armbändchen mit Strichcode und den wichtigsten Informationen. Dann wird man von einer Schwester in einen abgesonderten, überfüllten Warteraum mit einer zweiten Meldestelle geführt. In dem Raum, wo man wartet waren 10 Sitzreihen a 6 Stühlen (voll besetzt), eine Rollstuhlflotte an der Seite des Raumes plaziert und natürlich die Krankenbetten aus den Rettungswägen, die im vorderen Bereich abgestellt wurden. Dann gibt es noch mich, ich stehe in der ecke wie so viele andere, die einfach keinen Platz finden. Ein Glück hatte die Augenärztin dort eher gar keine Aufträge und ich wurde schon nach 15 min warten aufgerufen. Mit Spachtel, Farbtropfen und UV-Licht hat sie in meinem Auge rum hantiert. Ohne etwas zu finden außer eine leichte Entzündung, weil so viel in meinem Auge rum getatscht wurde.
Also zurück zu Xàtiva. Den Straßenschildern folgend bin auf dem Rathausplatz auf das nachgebaute Betlehemdorf gestoßen. Zuckersüß! Mit liebevoller Handarbeit und Tieren wie Hasen, Enten, Hühner, Schweine und einem Kamel!
Die Schilder haben mich weiter vorbei an einer wunderschönen Kirche bis hin zu einer verlassenen fast dörflichen Kreuzung.
Der Man, der dort etwas verlassen stand hat mir gesgat ich wäre auf dem richtigen Weg. "Einfach dem Weg den Berg hinauf zu der kleinen Kirche folgen." Klingt eigentlich einfach, wären da nicht die zwei Hunde gewesen. Kaum bin ich ein paar Stufen des Weges hoch gestiegen sind die beiden Hunde Zähne fletschend und bellend auf mich zu begrannt, sind an mir hoch gesprungen und einer hat mich sogar in den Arm gebissen. Zum Glück war da noch meine Jacke im Weg, also ist die Stelle am Arm nur blau und geschwollen. was mich eigentlich gerettet hat ist, dass ich deutsch spreche. Die Befehle "aus" und "Sitz" haben die Hunde dann doch so sehr eingeschüchtert, dass sie mich in Ruhe gelassen haben. Insgesamt 3 mal haben mich diese bescheuerten Hunde angefallen (eigentlich immer, nachdem sie sich kurz weg gedreht haben). Völlig außer Atem und verschreckt habe ich dann nach einer Stunde Wanderung (also auf dem längst möglichen Weg) die Burg erreicht.
Der Man, der dort etwas verlassen stand hat mir gesgat ich wäre auf dem richtigen Weg. "Einfach dem Weg den Berg hinauf zu der kleinen Kirche folgen." Klingt eigentlich einfach, wären da nicht die zwei Hunde gewesen. Kaum bin ich ein paar Stufen des Weges hoch gestiegen sind die beiden Hunde Zähne fletschend und bellend auf mich zu begrannt, sind an mir hoch gesprungen und einer hat mich sogar in den Arm gebissen. Zum Glück war da noch meine Jacke im Weg, also ist die Stelle am Arm nur blau und geschwollen. was mich eigentlich gerettet hat ist, dass ich deutsch spreche. Die Befehle "aus" und "Sitz" haben die Hunde dann doch so sehr eingeschüchtert, dass sie mich in Ruhe gelassen haben. Insgesamt 3 mal haben mich diese bescheuerten Hunde angefallen (eigentlich immer, nachdem sie sich kurz weg gedreht haben). Völlig außer Atem und verschreckt habe ich dann nach einer Stunde Wanderung (also auf dem längst möglichen Weg) die Burg erreicht.
Die Stadt Xàtiva wurde bekannt, da um 1150 die Mauren dort das erste Papier auf europäischen Boden hergestellt haben. Die Burg "El Castillo" liegt in der 115m hohen Gebirgskette. Von dort kann man die wunderschöne Aussicht aus der Vogelperspektive auf die Landschaft der Region Valencia genießen. Bereits die Römer haben Teile der Burg errichtet. Bis heute kann man römische Spuren, die Spuren der Mauren, der Habsburger und vieler anderer in den Ruinen betrachten. Das ganze ist auf geteilt in eine Große Burg "Castillo Mayor" und eine kleine Burg "Castillo Menor". Verbunden werden sie durch den Wappenhof. Hier ein paar Eindrücke:
Zurück in Valencia habe ich mich noch mit meinen Arbeitskollegen getroffen. Wir waren Bier trinken, weil sie wollten, dass ich mich auch heimisch fühle. Süß oder? :P Überhaupt bin ich sehr traurig, dass heute (16.12) mein letzter Arbeitstag war., denn vor allem meine Kollegen waren der Hammer. Welche Rezeptionistin lässt sonst freiwillig ein Make-up Tutorial vom Hausmeister über sich ergehen?
In dem Sinne: Hasta pronto chicos!

































