Mein Papa kommt zu Besuch vorbei.
Unsere gemeinsame Zeit hier wissen wir gut zu nutzen. Nach dem Frühstück füttern wir gemeinsam mit Inhaber Michael unsere 5 Rentiere. Mittlerweile haben die Meisten von ihnen ihre Scheu abgelegt und kommen bis auf wenige Zentimeter an einen heran.
https://www.youtube.com/watch?v=OHxhZX7TNbk
So sieht eine Fütterung in etwa aus.
Vom Gehege aus ging es weiter auf eine kleine Wanderung entlang am Fluss. Wir sind wörtlich über Stock und Stein gelaufen, nicht zu vergessen die kleineren Eisfelder oder geflutetes Unterholz. Die Landschaft war zwar in ihren Farben noch etwas kühl für Anfang Juni hat aber nichts an der atemberaubenden Erscheinung eingebüßt.
Insgesamt bin ich gut 2 mal richtig durch den Schnee in einen sich darunter entwickelnden Fluss aus Schmelzwasser eingebrochen. Nicht erwähnenswert, dass meine Füße total verfroren und rot angelaufen waren.
Dementsprechend haben wir uns erst einmal im Warmen ausgeruht und Knäckebrot schnabuliert. Vor dem Abendessen sind wir noch zur 5km entfernten Huskyfarm spaziert. Christian, der Inhaber, hat uns viel über seine Huskies erzählen können, während die Welpen wie verrückt um uns herum gesprungen sind. Am beeindruckensten fand ich, dass Huskies bis zu 22h am Stück rennen können und dabei 11'000 Kalorien verbrennen - ein fetthaltiger Snack ist für sie also interessanter als Wasser. :)
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Das Sommertraining
Am nächsten Morgen sind wir in die Stadt gefahren um uns im Alta Museum die Felsritzungen von vor ca. 5000 Jahren anzuschauen. Ich fand es persönlich sehr spannend und interessant die Zeichen zu suchen und zu versuchen diese zu deuten. Leider blättert die obere Gesteinsschicht (in welcher sich die Ritzungen befinden) ab, was den Erhalt des Weltkulturerbes und das Suchen nach Ritzungen erschwert.
Nachdem wir in eine Rundfahrt durch die Innenstadt gemacht haben und bei den zwei Kirchen der Stadt anhielten sind wir zurück zur Lodge. Und dann ist es passiert. Auf dem Rückweg. Auf unserem Feldweg, ca. 2 Kilometer von der Lodge entfernt. Ein ELCH ist über die Straße gesprungen. Hat sich vom Fluss in die Wälder gerettet. Auf seiner Höhe angekommen war nur noch ein Weibchen zu sehen, welches uns furchtlos aus dem sicheren Dickicht beobachtete.
Das war es auch schon wieder mit dem Besuch. Papa, es war super dich hier zu haben! Nur doof, dass du am Tag des Sommerbeginns nach hause geflogen bist.
Für die nächsten 8 Tage nach deiner Abreise war hier nur strahlend blauer Himmel mit Temperaturen bis zu 23°C. Auch die Landschaft hat nur 3 Tage gebraucht um im Grün zu explodieren! Das perfekte Wetter um auf der Terrasse zu entspannen oder in der freien Minuten sich mit Kollegen im Bogenschießen zu messen.































